• Kate S. Stark

Getting my shit together & TRADING HEARTS Release| Schreibupdate 008


Die letzte Woche stand ganz im Zeichen des Aufräumens und neu Organisierens. Struktur hat mir in den letzten Monaten wirklich sehr gefehlt. Zum einen ist das Corona geschuldet, aber noch mehr auf meinen Mist gewachsen, weil ich mich einfach ein bisschen zu sehr habe gehen lassen.


Im Video der letzten Woche habe ich euch schon ein kurzes Update gegeben, was sich so alles bisher für mich geändert hat. Mir eine Liste mit all meinen Problemzonen zu schreiben, war echt goldwert. Ich habe so einige dieser Punkte abgearbeitet und zwei der größten Baustellen, die wirklich schon seit Jahren offen sind, abgeschlossen.

Und das fühlt sich so unendlich gut an!



In diesem Blogpost möchte ich noch etwas mehr auf die Dinge eingehen, die ich in der letzten Woche getan habe. Geschrieben habe ich nicht ganz so viel, dafür aber, wie gesagt, für Ordnung in all dem Chaos gesorgt. In der Wohnung, aber auch in meinem Kopf.

Und die Veröffentlichung von Trading Hearts weiter vorbereitet.


Trading Hearts Release

Seit Montag könnt ihr meine neue Witch's World Story Trading Hearts lesen. Durch das ganze Organisieren habe ich das etwas aus den Augen verloren, aber zum Glück war ich wirklich gut vorbereitet und hatte schon einiges an Content eingeplant oder zum Posten fertig.


Das ist auch etwas, was ich noch verfeinern möchte, um auch zukünftige Veröffentlichungen stressfreier für mich zu gestalten und möglichst viele von euch zu erreichen. Da kann ich aber auch nochmal in einem anderen Post etwas dazu erzählen.

Wichtig ist, dass die Story endlich erschienen ist. In diesem Artikel habe ich euch auch schon etwas mehr zu Inhalt erzählt und in diesem Blogpost ein bisschen über meine Recherche zu verschiedenen mythologischen Wasserwesen berichtet.


Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Geschichte lest und mir euer Feedback dalasst!



Die Magie von To-Do Listen

In den letzten Wochen war ich ziemlich gestresst. To-Do-Listen hatte ich zwar, aber hauptsächlich für meine Schreibprojekte. Alles andere habe ich irgendwie freestyle oder eben gar nicht gemacht. Und ständig hatte ich diese Stimme im Kopf, die mir gesagt hat:

"Vergiss das nicht! Und du wolltest doch noch das aufräumen und das hier muss noch repariert werden."


Mir das alles in meine Problemzonen-Liste aufzuschreiben und diese später noch um eine Liste für alles Digitale zu erweitern, hat mir genau diesen Stress genommen. Weil ich plötzlich einen Ort hatte, um all diese Dinge geordnet aufzuschreiben, damit ich sie nicht mehr vergesse.


In den letzten Tagen ist es immer mehr zur Gewohnheit geworden, dass ich nach einer Schreibsession in meine Problemzonen-Liste geschaut habe und mir einen neuen Punkt vorgenommen habe. Manche Dinge waren super schnell erledigt (in unter 5 Minuten), andere haben etwas gedauert, aber nach und nach habe ich Fortschritte mit dieser Liste gemacht und hab mich dabei richtig gut gefühlt. Auch wenn bei Weitem noch kein Ende in Sicht ist.


Falls ihr also gerade ähnlich überfordert seid wie ich, in welchem Bereich eures Lebens auch immer, hilft es meiner Meinung nach sehr, sich einfach mal aufzuschreiben, was alles erledigt werden muss. Ohne Zeitdruck dahinter.


Letzteres ist super wichtig. Statt zu sagen, dass ich alles auf der Liste bis zum Ende der Woche erledigt haben muss, habe ich mir vorgenommen, am Tag mindestens einen Punkt abzuarbeiten. Wenn es etwas Größeres war, was etwas gedauert hat, habe ich mindestens 15 Minuten mit dieser Aufgabe verbracht und es dann erstmal gut sein lassen. Wenn ich am Abend (oder manchmal am Nachmittag) noch Energie und Zeit übrig hatte, habe ich damit weitergemacht. Aber nur, wenn ich Lust dazu hatte.

15 Minuten bzw. ein Problempunkt sind für den Anfang mehr als genug.



Weitere Entscheidungen

Was ich im Video noch nicht erwähnt habe, ist, dass ich noch ein paar Entscheidungen getroffen habe, die mein Berufsleben und meinen Autorenalltag stark beeinflussen werden und mir hoffentlich ein bisschen den Druck nehmen.


Denn aktuell zieht es mich sehr runter, wenn ich mir die Verkaufszahlen meiner Bücher ansehe. Knapp 200 € sind es monatlich, weit weniger als ich anfangs einkalkuliert habe.

Ein erster Schritt war, mir einen Nebenjob zu suchen, was durch Corona allerdings nicht ganz so leicht war. Mittlerweile darf ich aber wieder meine vollen Stunden arbeiten, statt nur einen kleinen Teil davon. Puh!


Beim Aufräumen und Neu-Organisieren sind mir ein paar Ideen gekommen, wie ich den Stress noch mehr herunterfahren kann. Denn neben dem Nebenjob sind meine Bücher aktuell meine einzige Einnahmequelle und damit komme ich nicht gerade weit.


Klar wir eine neue Veröffentlichung da wieder etwas mehr Geld in die Kasse bringen, aber auf Dauer ist das im Moment keine Lösung. Es braucht einfach eine Weile, bis ich als Selfpublisherin in der Buchbranche Fuß fassen kann.


Welche Entscheidungen genau ich getroffen habe und zu was sie am Ende schon geführt haben, kann ich euch noch nicht verraten, aber der Druck, unbedingt mit meinen Büchern erfolgreich sein zu müssen, ist etwas raus. Und schreiben werde ich trotzdem noch, wahrscheinlich noch ein bisschen mehr ;)


Warten auf das Bullet Journal

Schon im letzten Schreibupdate habe ich euch von meinen zwei neuen Notizbüchern erzählt, die ich mir bestellt habe. Und leider sind sie immer noch nicht angekommen. Am Samstag bin ich bestimmt fünfmal zu unserem Briefkasten gelaufen, in der Hoffnung, dass der Postbote doch noch mein Paket gebracht hat. Leider vergebens, aber wenigstens hatte ich dann ein bisschen Bewegung.

Und bisher sieht es auch recht mau aus ...


Die Wartezeit habe ich mir damit verkürzt, dass ich einerseits unzählige Videos von anderen Bullet-Journalisten angeschaut habe und andererseits das offizielle Handbuch zum Bullet Journaling gelesen habe. Das liegt eh schon eine Weile bin mir rum und weil ich aktuell eine Belletristik-Leseflaute habe, war das eine gute und vor allem praktische Alternative, auch wenn ich vieles schon über dieses System weiß.


In meinem aktuellen BuJo, mit dem ich gar nicht mehr zufrieden bin, habe ich probeweise heute ein paar neue Spreads und Tracker ausprobiert und werde die nächste Woche einfach testen, bis meine beiden Neuzugänge dann endlich ankommen.


Und meine anderen Notizbücher ... Mittlerweile habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet, die unbenutzten tatsächlich zu verschenken oder via Instagram zu verlosen, weil gut 95% davon liniert und damit einfach nicht mein Fall sind. Da habe ich mehr auf den günstigen Preis oder das Cover geschaut, als auf den eigentlichen Inhalt.


Und in Zukunft werde ich nicht mehr auf das schöne Äußere achten, sondern mehr auf die Funktionalität im Innern. Die einzige Fragen, die mir dabei wichtig sind, sind diese hier:

  • Ist es kariert/gepunktet?

  • Ist das Papier einigermaßen dick? (am besten ist 120g/m²)

  • Sind keine Datums-Header vorgezeichnet? (Wenn ich eines an Notizbüchern hasse, neben linierten Seiten versteht sind, dann sind das diese Vermerke fürs Datum oder am besten noch, wie das Wetter war. Schrecklich!)

Und wenn eines dieser Kriterien nicht erfüllt wird, wird das Notizbuch nicht gekauft. Wobei, wahrscheinlich werde ich eh dann einheitlich eine Marke kaufen. Müller hat z.B. gute und vor allem preiswerte Notizbücher mit schwarzem Cover, die ich schon ein paar Mal hatte und wirklich von der Qualität überrascht war. Und auch das Notizbuch für Projekt ST vom Aldi für knapp 5 € war echt super. In diesem Artikel könnt ihr mal einen Blick in mein Roman-Bullet-Journal werfen ;)


Mehr Zeit für mich

Nach dem ganzen BuJo-Gequatsche noch eine Sache, die ich wirklich sehr vernachlässigt habe und wahrscheinlich der Hauptgrund ist, warum ich so unzufrieden war bzw. es teils noch bin (aber ich arbeite ja dran).

Ich habe mir viel zu wenig Zeit für mich genommen und bin nicht gerade nett mit mir und meinem Körper umgegangen. Und kaum aus dem Haus gegangen, es sei denn ich musste zur Arbeit.


Dafür war ich in der letzten Woche ein paar Mal spazieren (leider wetterbedingt nicht ganz so oft wie geplant) und habe ein paar extra Trips zum Briefkasten unternommen. Die sind übrigens gar nicht so ohne für einen Sesselpfurzer wie mich, weil ich dazu ein ganzes Stück bergauf laufen bzw. viele, viele Treppen steigen muss. Reicht für den Anfang als Mini-Workout :D


Aber ich habe mir endlich mal wieder die Fingernägel lackiert und mir auch mal Zeit für Gesichtsmasken genommen, die ich noch in großen Mengen übrig habe. Denn eigentlich waren die mal als Belohnung für meine Schreibziele gedacht. Beim Aufräumen habe ich auch zwei Tiegel mit Haarmasken gefunden, die ich beim Duschen benutzen kann. Im Prinzip kostet das alles kaum mehr Zeit.

Die Haarmaske kann ich beim Abduschen drauf machen und dann am Ende auswaschen, und die Gesichtsmaske kann ich vor einer Serien-Episode auftragen und nach der Hälfte wieder abwaschen. Das sind maximal 5 Minuten Mehraufwand, die sich wirklich gelohnt haben.


Denn mir geht es merklich besser. Ich hatte weder Kopfweh, noch Magenschmerzen (außer an dem Tag, an dem ich meine Dusche & Wasserhähne entkalkt und ein bisschen zu viel Putzmitteldampf eingeatmet habe). Und meine Hände haben auch nicht wehgetan. Gar nicht. Obwohl ich einiges geschrieben habe.


Was ich in der letzten Zeit geschrieben habe

Einerseits habe ich es tatsächlich geschafft, das ersten beiden Kapitel zur Vorgeschichte von Kilian zu schreiben. Also eine begleitende kurze Story zu Die Dunkelheit deiner Seele. Es hat echt viel Spaß gemacht, ihn mal von dieser Seite aus zu sehen, als er noch nicht Seelenführer war. Gleichzeitig konnte ich dabei übrigens auch ein anderes Projekt mit dieser Reihe verbinden. So kommt Kilian ursprünglich aus Arthesh, dem Handlungsort aus Projekt EVA, das aktuell noch pausiert ist. Hier findet ihr eine aktuelle Übersicht meiner Schreibprojekte.


Und die andere Sache, an der ich mich weiter ausprobiert und jeden Tag einiges zu geschrieben habe, war das Geheimprojekt, das ich schon im letzten Schreibupdate erwähnt habe. Weil das so gut läuft, habe ich wieder richtig Spaß am Schreiben, auch wenn ihr diese Geschichten, wie schon gesagt, nicht zu lesen bekommen werdet. Das ist einfach nur eine Übung für mich und genau so wird es auch bleiben.



Puh, ich glaube, das war's für dieses Schreibupdate. Jedenfalls fällt mir nicht mehr viel ein, was sonst noch passiert ist. Ziele werde ich mir für die nächste Woche keine setzen, weil ich mich da erstmal weiter mit dem Aufräumen und ein paar der Entscheidungen beschäftigen werde, die ich in den letzten Tagen getroffen habe.

Aber endlich habe ich wieder das Gefühl, dass es aufwärts geht, und stehe nicht mehr ganz so sehr unter Druck.


Über Kate Stark

Schreibt Bücher und macht YouTube-Videos über ihr Autorenleben.
Liebt Social Media, Fantasy, Notizbücher und Schokolade.