• Kate S. Stark

Schreibupdate 18 | The Groove is back!


Letzte Woche bin ich wirklich über mich hinausgewachsen, was meine Produktivität angeht und habe so viel geschafft, wie schon lange nicht mehr.

Und das ganz ohne strenge tägliche To-Do-Liste.


Der Titel sagt schon alles. So langsam habe ich eine entspannte und dennoch produktive Routine gefunden. Ich glaube, eine so gute und doch so ruhige Woche hatte ich seit Selbstständigkeit 2.0 noch nie. Ein Hoch auf Anti-Hustle!


Falls ihr das vorherige Schreibupdate verpasst habt, findet ihr hier eine Übersicht mit allen “alten” Updates!



Zahlen, Daten und Fakten

Die Frage aller Fragen: Wie viele Stunden habe ich in der letzten Woche tatsächlich gearbeitet?

Die Antwort: 38 (von den angestrebten 42). Insgesamt 76 Pomodoro-Sessions à 25 Minuten habe ich im Laufe der Woche absolviert.


Klingt im ersten Moment nicht unbedingt beachtlich, schließlich ist das mehr oder minder eine durchschnittliche Arbeitswoche für die meisten da draußen, aber was ich kurz hervorheben möchte:

Das sind 38 Stunden fokussierte Arbeitszeit.

Kein E-Mails-Checken zum fünfzigsten Mal an einem Tag.

Kein “nur mal kurz das Wetter googeln”.

Kein Plausch in der Teeküche oder Toilettenbesuch.

Nein, 38 Stunden pure Konzentration.

(Okay, hin und wieder war ich doch mal von einem Vogel vorm Fenster abgelenkt, aber ihr versteht hoffentlich, was ich damit sagen will.)


Über die Tage verteilt sieht das dann übrigens so aus:



Zwei Extreme fallen dabei direkt ins Auge. Der 06.05. (Freitag) mit 7,5 Arbeitsstunden und der 08.05. (Sonntag) mit nur 1,5 Arbeitsstunden.


Das Tief am Sonntag lag nicht etwa daran, dass Muttertag war. Da hätte ich meine Zeit gut außenherum strukturieren können. Leider hat mich am Samstagabend ein langanhaltender Migräneanfall gepackt, sodass ich sonntags kaum zu Arbeiten gekommen bin. Um es nicht noch schlimmer zu machen, habe ich nach drei Pomodoro-Sessions beschlossen, mich den restlichen Tag über auszuruhen. Die wichtigste Aufgabe, nämlich 2.000 Worte für Final Witches zu schreiben, hatte ich da schon mehr oder weniger erledigt.


Der Freitag dagegen fällt mit 7,5 Stunden positiv auf. Das liegt aber vor allem daran, dass ich ein Planungsdokument für Projekt ST gebastelt habe und das an sich schon zwei Stunden gedauert hat, weil unterschiedliche Formatierung mit über 480 Powerpoint-Folien …


Ansonsten hält sich mein Arbeitspensum eigentlich die Waage, worüber ich wirklich sehr froh bin. Manchmal habe ich einen Sprint beim Schreiben von Final Witches weggelassen, wenn ich mein Wortziel erreicht hatte, aber das ist in Ordnung, finde ich.


Schaut man sich die Projekte an, an denen ich gearbeitet habe, sieht man auch ganz klar einen Erfolg: Ich habe jeden Tag an Final Witches gearbeitet und damit mein Ziel erreicht, wieder täglich zu schreiben.



Schon letzte Woche hat sich abgezeichnet, dass sich das Pseudonym vom zeitlichen Aufwand her nicht mehr rentiert. Zwei oder drei volle Pomodoro-Runden pro Woche reichen dafür im Moment aus. Dazu unten noch mehr.

Social Media hat im Vergleich zur Vorwoche etwas dazugewonnen, weil ich vorgestern (09.05.) einige Videos im Voraus gedreht habe, allesamt für die Veröffentlichung von Deine Seele 2. An Instagram-Posts habe ich dafür übrigens auch gearbeitet und entsprechende Blogposts zu den Videos geschrieben.


Und falls euch mein Wordcount für Final Witches noch interessiert: In der letzten Woche habe ich insgesamt 13.035 Worte geschrieben. Nicht ganz die angestrebten 2k pro Tag, aber fast und darauf bin ich echt stolz.


News zu Final Witches

Wo wir gerade davon sprechen, fangen wir doch mal mit Final Witches an.


Wie gesagt sind knapp 13k zusammengekommen und ich glaube, ich befinde mich mittlerweile im zweiten Akt. Bei so vielen unterschiedlichen Perspektiven und Handlungssträngen samt Subplots ist das immer etwas schwierig abzuschätzen.


Insgesamt sind es im Moment 52.493 Worte (Stand 09.05.2022). Es kommt also offenbar noch eine ganze Menge hinzu, aber die Story hat Fahrt aufgenommen und ich habe richtig Spaß, die Intrigen zwischen den Hexen zu spinnen, falsche Fährten zu legen und die größten Geheimnisse der Nachtwelt aufzudecken.


Meine Vorgehen hat sich mittlerweile bewährt. Erst das korrigieren und ausschmücken, was ich am Tag zuvor geschrieben habe, dann ggf. ein neues Kapitel planen, falls mir der Stoff langsam ausgeht, schreiben, schreiben, schreiben und wieder planen, falls noch Zeit ist.

Ich denke, dazu mache ich demnächst mal ein Video, sobald ich wieder auf YouTube zurückkehre und erkläre das etwas mehr im Detail.


Dass ich jeden Tag daran geschrieben habe, macht mich wirklich sehr stolz und glücklich. Selbst an den zwei Tagen (Sonntag und Montagmorgen), an denen es mir wegen meiner Migräne nicht so gut ging, habe ich es geschafft, daran zu arbeiten und wieder ein kleines Stückchen voranzukommen.



News zu Deine Seele 2

Wegen der Migräne musste ich bei der finalen Korrekturrunde von Deine Seele 2 etwas pausieren und bin dementsprechend nicht so weit, wie ich sein müsste, um das Buch nächste Woche veröffentlichen zu können. Zumindest das Taschenbuch nicht.


Gestern (10.05.) habe ich die letzten Kapitel mit der Vorlesefunktion von Word durchgearbeitet und gleichzeitig den Satz des Taschenbuchs verbessert (z.B. durch Worttrennungen, Hinzufügen oder Löschen von Wörtern/Sätzen etc.).

In Taschenbuchform sieht jetzt alles wirklich gut aus. Fürs eBook muss ich all die manuell gesetzten Trennzeichen allerdings wieder entfernen, aber das geht relativ fix. Hoffe ich zumindest ...


Das größere Problem ist der Proof, also ein Vorabexemplar des Buchs nur für mich, um zu gucken, ob der Satz dann auch gut aussieht, das Cover passt und auch die restliche Formatierung gut aussieht. Der Druck allein dauert 5-10 Tage, dann noch die Zustellung … Nächsten Mittwoch fahre ich zum ersten Mal seit über drei Jahren in den Urlaub und bis dahin ist das einfach nicht machbar. Und kurz vorher reinstressen oder den Proof weglassen und sofort veröffentlichen will ich auch nicht.


Also … muss ich den Erscheinungstermin ein letztes Mal verschieben. Ich glaube, auf zwei oder drei Wochen länger kommt es jetzt auch nicht mehr an. Bis dahin habe ich dann auch allen Social Media Content fertig und kann das Buch hoffentlich erfolgreich veröffentlichen.


Hätte ich durch mein kleines Anti-Hustle-Experiment die Deadlines nicht weggelassen, hätte ich spätestens jetzt schlaflose Nächte, Albträume und Stresskopfschmerzen, weil ich den Veröffentlichungstermin doch unbedingt einhalten muss. Alles Dinge, die ich gerne hinter mir lassen möchte.


Stattdessen strebe ich danach, mir einen Arbeits- und Veröffentlichungsprozess zu erarbeiten, bei dem alles entspannt und reibungslos abläuft. Das bedeutet auch, dieses Jahr vielleicht ein oder zwei weitere Bücher (neben Final Witches und Deine Seele 2) so weit wie eben möglich zu bringen, sie aber erst im Laufe des nächsten Jahres zu veröffentlichen und mir so ein kleines Polster zu erarbeiten.


Und in Zukunft halte ich mich einfach mit dem Verkünden von Veröffentlichungsterminen zurück, bis ich das Buch tatsächlich komplett fertig und veröffentlichungsreif habe. Again what learned.



Bye bye Pseudonym

Nach langem Hin und Her, habe ich tatsächlich beschlossen, beim Pseudonym zurückzutreten. Im Moment rechnet sich der Zeitaufwand einfach nicht mehr, aber durch Umstellung meines Veröffentlichungsplan (durch längere Pausen zwischen Erscheinungsterminen) habe ich bis circa Februar 2023 genug Material, um auch da regelmäßig weiter zu veröffentlichen. Eine Story muss ich noch fertig schreiben und eben hin und wieder eine veröffentlichen, aber das sollte mit vier bis acht Stunden pro Woche machbar sein.


Und Leute, das ist ein gutes Gefühl, auch wenn dadurch meine Haupteinnahmequelle eventuell wegfallen oder zumindest einsinken wird. Aber, die Zeit, die dadurch frei wird, kann ich dann ich meine Kate-Romane investieren, womit ich am Ende wahrscheinlich das verringerte Einkommen ausgleichen oder vielleicht noch steigern kann.

Selbst wenn die Einnahmen bis zur nächsten Kate-Veröffentlichung runtergehen, bin ich finanziell gut abgesichert und muss mir wirklich keine Sorgen machen.


Und wenn ich es dann tatsächlich schaffe, jeden Tag an die 2k zu schreiben wie bisher, kommen im Jahr sicher einige Rohfassungen zusammen.


Was mache ich mit der “neu gewonnen” Zeit?

Social Media.

Nächste Woche wird es vermutlich das erste Video nach meiner Pause von YouTube geben. Vier weitere für Deine Seele 2 habe ich schon fertig gedreht und werde sie während dieser Zeit auch schneiden. Ein paar weitere Ideen habe ich auch schon im Kopf.


Und vielleicht ein neues Buchprojekt.

Deine Seele 2 ist ja auch so gut wie fertig und sofort mit Band 3 weitermachen will ich auch nicht. Ich brauche mal ‘ne Pause von Kilian und Lenora, so sehr ich sie auch liebe. Ich denke, während des Urlaubs starte ich die Planung von Projekt Efeu, vielleicht auch schon die Rohfassung mit einem ähnlichen Ziel wie Final Witches, also 2k Worte am Tag. Das ist ja ein Kandidat für eine Verlagssuche, die ich ganz gerne noch dieses Jahr starten möchte. Und es ist auch mal etwas anderes vom Thema her. Wobei, ein Teil des Worldbuildings von Efeu basiert auch auf dem von Deine Seele 2 ... Hmmm ...


Pläne für die nächste Woche

  • Deine Seele 2 - Glossar anlegen / Taschenbuch- und eBook-Satz

  • Final Witches - mind. 2.000 Worte pro Tag für die Rohfassung schreiben

  • neuen Social-Media-Content vorbereiten (v.a. für Deine Seele 2 Veröffentlichung)

  • hin und wieder an Projekt ST und Efeu arbeiten


Wie lief eure Woche? Habt ihr eure Schreib-/Lese-/sonstige Ziele erreicht? Was habt ihr euch für die nächste Woche vorgenommen?

Schreibt’s in die Kommentare und schaut auch auf Instagram für tagesaktuelle Updates vorbei!


Ich freue mich auf euch!

eure Kate



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Über Kate Stark

Schreibt Bücher und macht YouTube-Videos über ihr Autorenleben.
Liebt Social Media, Fantasy, Notizbücher und Schokolade.