• Kate S. Stark

Miss Marthas Cookies aus der Witch's World Serie


Aus der Witch’s World Serie sind sie nicht mehr wegzudenken: Miss Marthas berühmte Cookies, die die Mädchen immer gleich auf bessere Gedanken bringen und ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubern, auch wenn in der Nachtwelt gerade wieder alles den Bach heruntergeht.

Während meiner Ausbildung habe ich dieses Rezept entdeckt und mittlerweile alle möglichen Zutatenkombinationen ausprobiert und möchte ein paar davon heute mit euch teilen.

So könnt ihr euch etwas von Miss Marthas Zauber in die Küche holen und vielleicht gleich ein paar Pfunde zunehmen, weil die Dinger einfach so mega-lecker sind. Auch die Veganer unter euch ;)


In den Witch’s World Büchern ist vor allem Milla total verrückt nach diesen süßen Köstlichkeiten, was ihr in Band 3, Wicked Witches, fast zu Verhängnis wird. Aber keine Sorge, ihr landet mit diesem Rezept nicht in eurem schlimmsten Albtraum, sondern hoffentlich mit einem guten Buch und/oder Kaffee auf der Couch.



Zutaten für Miss Marthas Schoko-Cookies

  • 125 g weiche Butter (oder Margarine)

  • 150g Zucker

  • 1 Ei (oder 80g Apfelmus)

  • 1 TL Vanillezucker

  • 2 TL Zimt

  • ½ TL Backpulver

  • 200g Mehl

  • 150g gehackte Schokolade


Zubereitung der Cookies

Alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und zu einem Teig kneten. Miss Martha empfiehlt es, alles von Hand zu vermischen und keine Küchenmaschine zu verwenden, weil sie diesen Dingern erstens nicht traut und zweitens so mehr Liebe in den Teig gelangt.


Anschließend den Teig für 20-30 Minuten ruhen lassen und danach mit der Hand die Cookies formen. Während Miss Martha tellergroße Cookies bevorzugt, damit die White Oak Mädels auch etwas auf die Rippen bekommen, nehme ich lieber einen Esslöffel und bekomme dabei ca. 12-15 Cookies raus, die ich mit etwas Abstand auf dem Backblech verteile und noch etwas flachdrücke.


Danach kommen sie bei 175° C Ober- Unterhitze in den Ofen und sollten da zwischen 12-15 Minuten backen. Wenn sie oben goldbraun werden sind sie fertig, meistens aber noch ein bisschen feucht, bis sie abgekühlt sind.


Ich lasse sie immer noch einer Viertelstunde im ausgeschalteten Ofen auskühlen, wobei ich die Tür mit einem Kochlöffel offen halte, damit die warme Luft entweichen kann. So werden sie extra knusprig, ohne schwarz zu werden.



Weitere Cookie-Varianten

Wie gesagt, habe ich mit vielen weiteren Varianten experimentiert und euch hier meine liebsten rausgesucht. Man kann das Basisrezept gut anpassen und manchmal macht es einfach Spaß, was komplett Neues auszuprobieren.


Vegane Schoko-Cookies

Als ich noch für meine Kollegen im Verlag gebacken habe, habe ich auch immer eine Ladung vegane Cookies gemacht. Am besten gelingen sie mit Margarine anstatt Butter und 80g Apfelmus als Ersatz für das Ei. Und natürlich mit veganer Schokolade. Meistens habe ich noch etwas Kakao (1-2 EL) hinzugefügt, damit es extra schokoladig schmeckt.


Schoko-Kirsch

Für alle Schwarzwälder-Kirsch-Fans unter euch ist diese Variation wahrscheinlich die beste. Neben der Schokolade gebe ich noch 150g Kirschen aus dem Glas (vorher gut abtropfen lassen) und 2 EL Kakao dazu.


White Almond

Ich bin ein großer Fan von weißer Schokolade, weswegen ich auch mal eine Variante damit ausprobieren wollte. Also habe ich statt der Vollmilchschokolade aus dem “Basis”-Rezept 200g weiße Schokolade und 100g gehackte Mandeln verwendet und war hin und weg.


Schoko-Chai

Diese Variante hört sich vielleicht etwas gewagt an, schmeckt aber richtig gut. Und zwar habe ich zum Basisrezept nicht nur einen guten TL mehr Zimt hinzu gegeben, sondern auch noch den Inhalt aus zwei Teebeuteln meines Lieblingschai-Tees. Gerade an Weihnachten sind die ein Renner.


Karamelisierte Walnüsse

Diese Mischung habe ich für meine Oma zusammengestellt, weil sie Walnüsse so gerne mag. Dazu karamelisiere ich vor dem Backen 200g Walnüsse, die ich vorher etwas kleingehackt habe und gebe die zum Teig dazu, lasse aber die Schokolade weg.



Warum dieses Rezept eine so wichtige Rolle in meinen Büchern spielt


Als ich mit dem Schreiben von Witch’s World angefangen habe, habe ich noch im Verlag gearbeitet (wo ich erst eine Ausbildung gemacht und dann noch ein halbes Jahr als Marketing-Assistentin gearbeitet habe). Und da man während der Ausbildung alle paar Monate die Abteilung wechselt und mir meine Mum beigebracht hat, nie mit leeren Händen aufzutauchen, habe ich angefangen für meine neuen Kollegen zu backen.

Es ist irgendwie zu einer Tradition geworden. Auch wenn ich ein neues Buch beendet habe, habe ich zur Belohnung eine riesige Ladung Cookies gebacken und entweder Milla aus den Witch's World Büchern nachgeeifert, indem ich sie alle selbst verputzt habe, oder sie mit zur Arbeit gebracht habe.


Als ich mit dem Studium angefangen habe, hatte ich keinen wirklichen Grund mehr so viel zu backen und es irgendwie aus den Augen verloren. Aber nachdem die letzte Ladung innerhalb von drei Tagen aufgegessen war (meine Familie hat auch welche abbekommen), werde ich das wohl wieder öfter machen und neue verrückte Varianten ausprobieren.

Wahrscheinlich könnte ich irgendwann ein ganzes Backbuch nur mit unterschiedlichen Cookie-Varianten rausbringen oder so. Miss Martha würde das sicher freuen. Was haltet ihr davon?


Ich weiß auch nicht, aber der Geruch in der Küche (oder wohl eher der ganzen Wohnung) und die knusprig-saftigen Cookies geben mir irgendwie ein Gefühl von Geborgenheit und Zufriedenheit. Und das hat mir im letzten Jahr so sehr gefehlt. Was bin ich froh, dass ich auf meine innere Miss Martha gehört und das alte Rezept wieder herausgekramt habe.


Dieses positive Gefühl wollte ich auch in die Bücher einbinden, schließlich ist das Leben in der Nachtwelt gar nicht so ohne für unsere jungen Hexen der White Oak Akademie. Und der endlose Vorrat an Cookies und Kräuterlimonade ist Miss Marthas Art, den Mädchen zu zeigen, wie gern sie sie hat.


Hier kommt ihr zu den Büchern der Witch's World Serie





Über Kate Stark

Schreibt Bücher und macht YouTube-Videos über ihr Autorenleben.
Liebt Social Media, Fantasy, Notizbücher und Schokolade.