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  • AutorenbildKate S. Stark

Schreibupdate März 2024 | So viel Kreativität - so viele geschriebene Wörter!


Unglaublich, wie schnell der März schon wieder vorbei war. Ich war so beschäftigt mit meinen Buchprojekten, Videos und sonstigem Autorenkram, dass ich das kaum mitbekommen habe.


Hier und da gab es ein paar Tage, an denen es mir nicht so gut ging, aber alles in allem war der März ein guter Monat.


In diesem Schreibupdate möchte ich euch einerseits erzählen, woran ich gearbeitet, welche Fortschritte ich gemacht und was ich mir für den April vorgenommen habe.


Was habt ihr im März alles erledigt? Welche Projekte stehen bei euch demnächst an?


Das letzte Schreibupdate zum Februar 2024 findet ihr übrigens HIER!


Schreibprojekte und Wordcounts

In diesem Monat habe ich “nur” geschrieben und an keinem meiner Planungsprojekte gearbeitet.

Insgesamt habe ich die Rohfassungen von drei Projekten vorangetrieben:


Zwei davon nämlich Erwählte des Werwolfs und das dazugehörige Prequel konnte ich auch in den letzten März-Tagen abschließen. Yay!


Meinen Gesamtwordcount vom Februar konnte ich gut überschreiten. Insgesamt sind es 71.560 Wörter bei 147 Schreibsprints (je 10 Minuten) geworden, also knapp 2.920 Wörter pro Stunde.



Diesen Monat hatte ich ein paar 0 Tage mehr, vor allem gegen Ende, aber auch zwei Tage mit über 5.000 Wörtern. Mein bester Tag war am 24. März mit 5.931 Wörtern, allesamt bei Erwählte des Werwolfs.

Und wir haben auch die ersten 100.000 Wörter vollmachen können. Dafür habe ich mir übrigens eine Pizza zur Belohnung gegönnt ;)


Erwählte des Werwolfs

Ab und an war dieses Projekt ein ziemlicher Struggle, zumindest zum Ende hin. Da war es gut, dass ich das Prequel hatte, um zwischendurch mal an etwas anderem zu arbeiten, ohne meinen Schwung beim Schreiben zu verlieren.


Insgesamt umfasst die Rohfassung etwas mehr als 90.000 Wörter und ist damit das bisher längste Buch in der Grey’s Halfway House Serie. Es kommen aber mindestens noch zwei Szenen hinzu, die ich aktuell nur grob geschrieben habe. Also nochmal so an die 5.000 Wörter obendrauf, wobei ich hier und da sicher auch ein paar Stellen kürzen kann.


Im März habe ich von diesen 90k knapp die Hälfte mit  45.200 Wörtern geschrieben.

Es gab mehrere Szenen, bei denen ich heulen musste, was ich so nicht erwartet habe, und irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Buch hinten bis vorne keinen Sinn macht, aber so geht es mir ja meistens nach Abschluss eines Buchs.


Während den letzten März-Tage habe ich eine Pause von Erwählte des Werwolfs eingelegt, und werde dann im April mit den Korrekturen starten.


Prequel zu Erwählte des Werwolfs

Diese Novella aus der Sicht des Love Interest Markos wollte ich eigentlich noch im März veröffentlichen, wie ich das auch schon mit dem ersten Prequel zu Erwählte des Werwolfs gemacht habe.

Da dachte ich aber auch noch, dass es eine Story mit knapp 10.000 Wörtern werden wird. Am Ende ist fast das Doppelte herausgekommen. Ich habe die Story am 11. März begonnen und am 19. März mit insgesamt 19.343 Wörtern beendet, wobei ich nur fünf Tage zum Schreiben gebraucht habe.


Während Kapitel 4 hatte ich einen kleinen Hänger und beschlossen, das Buch ein paar Tage ruhen zu lassen. Ich glaube, ich wollte zu schnell zu viel damit erreichen. Als ich damit angefangen habe, hätte ich es am liebsten an einem Tag geschrieben, so wie ich das mit dem ersten Prequel zu Herz der Jägerin gemacht habe.


Aber jetzt ist auch das im Kasten und kann hoffentlich dann Mitte/Ende April erscheinen.


Projekt Efeu 2

Allzu viel habe ich nicht für Efeu 2 geschrieben, aber immerhin haben wir die ersten 20.000 Wörter überschritten.

Wann immer ich eine Pause vom Halfway House gebraucht habe, egal ob vom Roman oder vom Prequel, hat die Walraven-Villa schon auf mich gewartet und ich freue mich darauf, im April wieder tiefer in das Projekt einzusteigen.


Insgesamt habe ich ca. 7.000 Wörter im März zu Projekt Efeu hinzufügen können.

Ich hätte gerne mehr geschrieben, vor allem gegen Ende des Monats nach Abschluss von Erwählte des Werwolfs und des Prequels, aber es hatte seine Gründe, weshalb das nicht geklappt hat, siehe “Was ich im März gelernt habe”


Sonstige Projekte

Viele, viele Videos

Im März habe ich sehr regelmäßig auf YouTube gepostet, meist zwei Videos pro Woche, zum Teil sogar drei. Und das macht sich langsam auch in meinen Analytics bemerkbar. Zum ersten Mal steigen die Abonnentenzahlen wieder etwas, anstatt zurückzugehen. Und weit sind wir auch nicht mehr von der ersten Ausbezahlung durch YouTube weg.


Ich hatte mir zwar auch vorgenommen, aktiver auf Plattformen wie Instagram und TikTok zu sein, das aber zeitlich einfach noch nicht geschafft. Bei meinen Videos dagegen habe ich langsam eine gute tägliche Routine und gerade auch wieder richtig viel Spaß daran.




Community-Projekt

Mit meiner YouTube-Community habe ich im letzten Jahr beschlossen, gemeinsam ein Buchprojekt zu schreiben. Meine Abonnenten können über Umfragen und Kommentare direkt mitbestimmen, wie es damit weitergeht.

Im März habe ich mir noch etwas mehr Gedanken dazu gemacht und das nächste Update veröffentlicht mit unserer ersten Projekt-Roadmap. Jetzt im April geht es dann endlich mit den Abstimmungen los.




Badrenovierung

Die Badrenovierung, die ich im Februar begonnen habe, ist endlich abgeschlossen. Am letzten März-Wochenende habe ich die Decke gestrichen und konnte auch meinen ganzen Kram wieder einräumen. Das macht echt viel aus und ich bin froh, wieder eine Baustelle weniger zu haben.


Newsletter-Projekt

Im letzten Schreibupdate habe ich ja schon erzählt, dass ich mich mit dem Thema Newsletter wieder mehr beschäftige. Im März habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und einige Mails vorbereitet, die ab April an meine bisherigen Abonnenten rausgehen werden, um mich nochmal ganz persönlich vorzustellen und zu erzählen, was man als Abonnent so von meinem Newsletter erwarten kann.

Von den insgesamt sechs Mails habe ich vier fertig und auch schon einen Zeitplan erstellt, wann welche weggeschickt wird.



Was ich im März gelernt habe …

Ich brauche mehrere Projekte auf einmal

Das habe ich nicht nur gemerkt, als mir gegen Ende von Erwählte des Werwolfs wie immer zwischendurch die Puste ausgegangen ist oder ich mir beim Prequel zu viel vorgenommen habe, sondern ganz besonders bei Projekt Efeu in den letzten März-Tagen.


Oben habe ich ja schon gesagt, dass ich da gegen Ende des Monats gerne mehr geschrieben hätte. Es war mein einziges noch offenes Rohfassungsprojekt, aber nachdem mir das Material zwischendurch ausgegangen ist (sprich die im Voraus geplanten Kapitel), habe ich das Planen und Schreiben etwas prokrastiniert.


Seit ich nicht mehr eben schnell zu einem anderen Projekt wechseln kann, weil ich die beiden anderen beendet habe, fehlt mir ein bisschen der Schwung.


Deswegen möchte ich im April schleunigst alles in die Wege leiten, damit ich neben Efeu 2 auch noch an Witch’s World 6 arbeiten kann als zweites Rohfassungsprojekt.


Kreativität wächst bei Langeweile

Oben habe ich ja schon mein Newsletter-Projekt erwähnt. Unter den Mails finden sich auch ein paar Kennenlern-Mails, in denen ich etwas mehr über die Anfänge meiner Leidenschaft fürs Schreiben und Lesen spreche.

Und dabei ist mir aufgefallen, wieso ich als Kind/Jugendliche überhaupt mit dem Geschichtenausdenken angefangen habe: weil ich mich als Kind oft gelangweilt habe.


Damals gab es noch kein Social Media, während meiner Grundschulzeit hatten wir auch nur eine Handvoll Fernsehprogramme und kaum Kinderserien. Andere Kinder haben ein ganzes Stück weit von mir weggewohnt und meine Eltern waren beide berufstätigt. Deshalb habe ich viel Zeit bei uns im Garten verbracht und mir da irgendwelche Spielszenarien ausgedacht und auch die ersten Geschichten geschrieben.


Jetzt gibt es so viel Zeug, das mich vom Schreiben ablenkt, dass ich meine Kreativität manchmal aus den Augen verliere. Deshalb habe ich in den letzten Märztagen begonnen, wieder etwas mehr Langeweile in meinen Alltag zu bringen. Weniger Netflix, kaum noch am Handy und Gaming nur noch am Abend, wenn überhaupt.

Aktuell fällt mir das noch sehr schwer, aber ich merke trotzdem, dass ich dadurch wieder mehr präsent bin und mich mehr mit meinen Ideen und Geschichten beschäftige, anstatt vor den Bildschirmen abzustumpfen.


Das ist definitiv etwas, das ich mit in den April nehme und fortsetzen möchte.


Inspiriert wurde ich dazu übrigens etwas von Neil Gaiman. In einem seiner Interviews hat er erzählt, dass er nur zwei Optionen hat, wenn er an einem Buch arbeitet: Schreiben oder Löcher in die Luft starren.

Langsam begreife ich, was er damit gemeint hat und wie hilfreich diese Einstellung für die eigene Kreativität sein kann.


Eine Plattform nach der anderen

Im Februar-Schreibupdate hatte ich ja gesagt, dass ich im März gerne mehr auf Social Media posten möchte. Bei YouTube hat es auch wirklich gut geklappt, nur beim ganzen Rest hapert es noch.

Der Druck, täglich zu posten, ist enorm hoch, weil man sonst ja als kleiner Creator kaum wahrgenommen wird. Bei mir hat das aber nur allzu oft wieder dazu geführt, dass ich gar nichts gemacht habe. Meistens saß ich dann da und wusste nicht, worüber ich sprechen soll, weil ich nicht zu werblich klingen wollte, aber gerne auch viele Leute erreichen wollte.


Das ist extrem demotivierend gewesen und hat wieder gezeigt, dass ich mir viel zu viel vorgenommen habe.


Deswegen habe ich mich Mitte des Monats entschlossen, mich erstmal auf das Wesentliche zu besinnen:

  • auf meinen Newsletter, den ich dieses Jahr reaktivieren und weiter aufbauen möchte,

  • und auf YouTube, meine größte Plattform (und auch die, die mir am meisten Spaß macht).

Wahrscheinlich wird es noch etwas dauern, bis ich mich da eingegroovt habe und meine Präsenz wieder auf die anderen Plattformen ausweiten kann, aber es ist weit besser als nichts.


Die 2-3 wöchentlichen YouTube-Videos bekomme ich aber ganz gut hin, der Rest wird sich auch noch fügen.


Änderung an meiner Schreibroutine?

Im März wollte ich ja ausprobieren, ob ich es schaffe, neben meinen 2-3 Schreibsessions täglich auch je drei Sessions zum Planen und Überarbeiten durchführen kann. Es hat mal mehr, mal weniger geklappt, aber auch so manches Mal für Druck gesorgt.


Und ich glaube, es hat auch deshalb nicht so gut geklappt, weil ich zwar grob weiß, was in den unterschiedlichen “Phasen” zu tun ist, aber ich habe es nie irgendwo genau definiert und festgelegt, woran ich als nächstes arbeite.


Dazu habe ich gerade meine öffentliche Wordcount-Tabelle um einen neuen To-Do-Tab erweitert. So sehe ich auf den ersten Blick, was alles zu tun ist, meist auch in einer priorisierten Reihenfolge. Dadurch fällt es mir hoffentlich in Zukunft leichter, mich für eine Aufgabe zu entscheiden, statt ewig lang zu prokrastinieren, weil ich keine genauen Vorgaben habe.


Wie ich unter meinen Learnings aus dem März schon erzählt habe, versuche ich zudem mehr Langeweile in meinen Alltag zu integrieren. Die Slots, die ich zuvor für Scrolling auf Social Media oder Gaming genutzt habe, möchte ich nun dazu verwenden, um zu Brainstormen oder in irgendeiner Form an meinen Projekten zu arbeiten - und wenn ich darauf keinen Bock habe, gibt es noch ein paar andere Aktivitäten wie z.B. Spazierengehen, Lesen oder auch Zeichnen, die immer noch besser sind, als mich von Zeug berieseln zu lassen, das mich einfach nicht weiterbringt.


Mittlerweile bin ich an einem Punkt angekommen, an dem mich meine (und auch die allgemeine) Abhängigkeit von unseren “viereckigen Freunden” (so haben meine Eltern meine technischen Geräte genannt) wütend macht.


Wir verpassen so viel dadurch und haben praktisch keinen wirklich Nutzen.


Früher hätte ich noch gesagt, dass ich dabei entspanne, aber jetzt merke ich mehr und mehr, dass das gar nicht stimmt. Dass andere Formen der Ruhe wie z.B. Lesen oder Spazierengehen viel hilfreicher sind für mich als eine Stunde durch YouTube-Shorts zu scrollen.


Diese Abhängigkeit zu brechen, wird nicht leicht, aber auf lange Sicht gesehen, wird mir das guttun und meinem Schreiben ebenfalls.


Noch eine letzte kleine Sache: Ich werde ab sofort auch für 1-2 Tage hier und da die Routinen anderer AutorInnen ausprobieren und das für meinen YouTube-Kanal vloggen. Ich glaube, dass ich dadurch auch einiges über mich und meine Routine lernen werde und dabei auch ein paar hilfreiche Tipps von erfahreneren Kollegen aufschnappen kann.


Falls ihr Vorschläge für Autoren habt, deren Routine ich ausprobieren soll, schreibt mir gerne :)


Was steht im April an?

Der Mindestwordcount, den ich erreichen möchte, bleibt bei 1.000 Wörtern am Tag, also im April dann insgesamt 30.000 Wörter. Die werden sicherlich im Großteil auf Efeu 2 anfallen, wobei ich ja hoffe, dass ich dieses Buch im April abschließen kann.

Zudem möchte ich aber auch mit der Rohfassung von Witch’s World 6 starten, muss davor aber noch die Plotzusammenfassung von Band 5 abschließen. So frische ich meine Erinnerung nochmal etwas auf und weiß, worauf ich bin Band 6 noch genauer eingehen sollte.


Außerdem stehen diverse Korrekturen an. Einerseits Efeu 1, aber ganz besonders das 2. Prequel zu Erwählte des Werwolfs, weil ich das im April noch veröffentlichen möchte, und natürlich auch der Roman an sich. Der erscheint ja schon Ende Mai, also wird es Zeit, ihn fertigzustellen - und das möglichst noch vor Monatsende.


Das Newsletter-Projekt geht auch weiter. Die Re-Engagement-Kampagne wird sich fast über den gesamten Monat ziehen, wobei ich einige der Mails auch für einen neuen Autoresponder für neue Abonnenten umfunktionieren kann. So spare ich mir etwas Arbeit und sorge dafür, dass neue Abonnenten mich sofort kennenlernen und hoffentlich auch via Mail mit mir in Kontakt treten.


Meine 2-3 Videos pro Woche möchte ich gerne beibehalten. Durch die Vlogs habe ich ja immer eines, das definitiv fertig wird, und auch sonst habe ich eine lange Liste an Themen, die mir noch einige Monate reichen sollte, unter anderem auch durch unser YouTube-Community-Projekt.



Das war es aber von meiner Seite, was mein Update für den März und meine Ziele für den April angeht.

Wie lief der Monat für euch? Und was habt ihr euch für den nächsten vorgenommen?

Schreibt’s gerne in die Kommentare!


Ich bin gespannt und wünsche euch viel Erfolg!

eure kate


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Über Kate Stark

Schreibt Bücher und macht YouTube-Videos über ihr Autorenleben.
Liebt Social Media, Fantasy, Notizbücher und Schokolade.

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